Tiefenpsychologische Psychotherapie
Behandelt werden können grundsätzlich alle psychischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. Besonders geeignet für eine tiefenpsychologisch fundierte Behandlung sind vor allem die folgenden Störungsbilder:
Säuglinge und Kleinkinder
- Frühkindliche Regulationsstörungen (exzessives Schreien ohne somatische Ursache, Schlaf- und Fütter- und Gedeih-Störungen)
- Bindungsschwierigkeiten zwischen Eltern und Kind
- Entwicklungsverzögerungen (z.B. Kind spricht nicht mit Fremden oder nur in bestimmten Situationen)
Besonderheiten: Bei der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern ist eine intensive Einbindung der Eltern erforderlich. Es handelt sich somit im Wesentlichen um eine Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Therapie. Es findet eine bindungsorientierte Diagnostik statt und Eltern lernen das Verhalten ihres Kindes besser zu verstehen.
- Der kompetente Säugling (n. M. Dornes, D. Stern) – Ansätze moderner Säuglingsforschung
- Von Anfang an ein beziehungsfähiges, initiatives, differenziertes junges Wesen, dass bereits mit verschiedensten Gefühlen ausgestattet ist und seine Entwicklung aktiv wählend mitgestaltet.
Schulkinder
- Emotionale Störungen und Regulationsstörungen (z.B. anhaltende Ängste und Unsicherheiten, Wutausbrüche, überangepasstes Verhalten u.a.)
- Affektive Störungen (z.B. depressive Entwicklungen, Ängste, Entwicklung von Zwangsgedanken und/oder Verhalten, Panikstörungen und posttraumatische Belastungsstörungen)
- Psychosomatische Erkrankungen (wenn Kinder auf körperlicher Ebene reagieren aber keine somatischen Ursachen erkennbar sind. z.B. anhaltende Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder anhaltende Kopfschmerzen oder Erschöpfungszustände und Antriebslosigkeit)
- Mediengebundenes Suchtverhalten
- Nicht direktives Verfahren und ein natürliches Mittel zur Selbstdarstellung. Es gibt dem Kind Gelegenheit Gefühle und Konflikte auszuspielen.
- Sprache der Kinder und der Blick in die Welt des kindlichen Erlebens
- Fenster ins kindliche Unbewusste
Jugendliche
- Depressive Entwicklungen
- Soziale Rückzugstendenzen
- Insuffizienzgefühle und Selbstverletzendes Verhalten und Suizidgedanken
- Essstörungen
- Identitätsunsicherheiten und Beziehungsprobleme
- Unsicherheiten in Fragen der Geschlechtsidentität
- Imaginative Fähigkeit, sich mentale Gründe des eigenen Verhaltens und des Verhaltens anderer vorzustellen.
- Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit des Patienten bedeutet Arbeit an interpersonalen Problemen und Verbesserung der Beziehungsfähigkeit.
